Über die Schmückbar

Vor annähernd vier Jahren wurde die Galerie für Schmuck und Gerät in einem ehemaligen Schmuckladen an der Salierstraße 32 in Pforzheim von Schülerinnen der Goldschmiedeschule gegründet. Das Ziel der Gründerinnen: Unabhängig vom Schulbetrieb wollen sich die Galerie-Betreiber mit jungem Design, Materialstudien und neuen Formen ausprobieren, erklärte Katharina Tannons im PZ-Gespräch. Die Gründerinnen wollten mit der Schmückbar nicht nur eine Präsentationsfläche für junges Design bieten, sondern auch eine Plattform für neue Kontakte schaffen. Und: In einer Werkstatt-Ecke können die Schülerinnen ihre Ideen verwirklichen, frei ohne Einfluss einer Lehrkraft. Drei bis viermal pro Jahr gibt es eine Ausstellung. Gleichzeitig kann mit der Werkstatt-Ecke das Goldschmiedehandwerk vorgestellt werden. „Es ist einfach toll, dass wir jetzt dieses Material bekommen haben“, freuten sich die Galerie-Betreiber. Uwe Fütterer hat ihnen Kleinwerkzeuge, Kleinmaschinen und Gebrauchsmaterial zur Verfügung gestellt. „Wir sind hier der Standort für exzellentes Design und gute Qualitätsarbeit. Das muss weitergetragen werden, indem man den Nachwuchs entsprechend unterstützt“, sagte Fütterer bei der Übergabe der Ausstattung.   Die Schmückbar wird seit ihrer Gründung in völliger Eigenregie der Schülerinnen betrieben, angefangen vom Mietvertrag bis hin zur Organisation der Ausstellungen mit Flyern und Pressearbeit.

Text: Gerd Lache, “Nachschub für die Schmückbar”, Pforzheimer Zeitung, 21.02.11